Beim Einkaufen Geld sparen – wie man die psychologischen Tricks der Supermärkte durchschaut und billiger einkauft
Schon manche Hausfrau hat sich darüber geärgert, dass sie im Supermarkt nur eine Kleinigkeit einkaufen wollte und dann doch mit einer Einkaufstasche voller Waren heimkehrte. Damit wurde sie ein Opfer der mancherlei Verkaufstricks, die von den Werbestrategen der Unternehmen mit Erfolg an ihr ausprobiert wurden.
Was nur wenige wissen: Ein ganzer Berufsstand lebt davon, Verkaufstips und tricks zu entwickeln, mit denen den Leuten das Geld aus der Tasche gelockt werden soll. Da das Sparen bzw. der Billigeinkauf aber schon damit anfängt, dass man sein Geld mit wachenden Augen ausgibt, ist es unabdingbar,dass man sich einmal mit den verschiedenen psychologischen Kaufanreizen auseinandersetzt.
Fertigen Sie sich bereits daheim eine Einkaufsliste an. Die meisten Ausgaben geschehen durch Spontankäufe. Wer aber nach Gefühl einkauft und seinen Augen und Ohren freien Spielraum lässt, wird schnell von den verschiedenen Reizen gefangengenommen.
Hier die Top 10 der Einkaufstipps um beim regulären Einkauf zu sparen:
- Halten Sie sich an Ihre sorgfältig ausgearbeitete Liste und nehmen Sie nach Möglichkeit nur soviel Geld mit, wie Sie tatsächlich benötigen. Viel Geld in der Tasche verleitet zur Leichtsinnigkeit. Lassen Sie auch Kreditkarte und Scheckkarte daheim. Man kann kein Geld verplempern, wenn man keins mehr bei sich hat oder nicht darüber verfügen kann.
Vergleichen Sie die Preise von Sonderangeboten. Wenn Sonderangebote offeriert werden, empfiehlt sich ein Preisvergleich. (eventuell auch per Handy) Lockangebote hält jeder Supermarkt bereit. Vergleichen Sie deshalb die Inserate in den Tageszeitungen, Werbeprospekten und die aktuellen Marktberichte.
Machen Sie es sich zur Angewohnheit, an Sonderangeboten aber auch mal vorbeizugehen, wenn Sie sie nicht brauchen. Was nützt Ihnen zum Beispiel ein Sonderangebot Katzenfutter, wenn Sie keine Katze haben? - Grosspackungen werden von den meisten Kunden als besonders preisgünstig eingeschätzt. Hierbei sollte man sich aber nicht blenden lassen. Abgesehen von sogenannten “Mogelpackungen” zeigt sich beim Umrechnen der oftmals bewusst krumm angegebenen Preise und Gewichte, dass Sie sich mit kleineren Packungen eigentlich besser stehen. Das trifft besonders dann zu, wenn etwa bei grösseren Packungen das Produkt schneller alt wird, zu üppig verbraucht wird oder der Bedarf gering ist. Nehmen Sie sich ruhig einen kleinen Taschenrechner mit und checken Sie durch, was Ihnen das Produkt bei einer grossen und einer kleinen Mengenabnahme kostet. Häufig stehen auch grammbezogene Preise auf den Preisschildern.
- Ein Kunde kauft dann am meisten, wenn es ihm besonders leicht gemacht wird. Das fängt schon bei den Einkaufswagen an. Manch einer kauft nur deshalb soviel, weil sich alles so leicht in das Gefährt packen lässt. Andere wieder schämen sich, wenn sie in dem riesigen Wagen nur 23 Teile liegen haben und nehmen dann “anstandshalber” noch ein paar andere Waren mit hinzu.
- Genau das ist aber mit den bequemen Einkaufswagen beabsichtigt. Wenn Sie die Wahl zwischen Einkaufswagen und Einkaufskorb haben, wählen Sie einen Einkaufskorb, da passt nicht soviel rein und die Kauflust nimmt mit der Last des Korbes ab.
Achten Sie auf Artikel, die in Augenhöhe liegen. Da ist besonders verführerisch etwas mitzunehmen, was man eigentlich gar nicht braucht. Zudem sind dort postierte Waren in der Regel teurer als an versteckteren Plätzen. Schauen Sie also ruhig einmal in die oberen und unteren Regale und Reihen. Die dort stehenden Produkte sind oft gleichwertig, aber billiger. - Beim Lassen Sie nach Möglichkeit Ihre Kinder beim Einkauf daheim oder wenn es nicht anders geht und sie mit Ihnen gehen müssen, achten Sie auf die Kleinen. In den für Kleinkinder passenden Regalen liegen die meisten Süssigkeiten und Kleinspielzeuge nicht etwa aus Zufall.
- Manches Produkt wurde schon von einer flinken Kinderhand ergriffen und um des Friedens willen mitgenommen.
- Auch wenn besonders grosse Preisschilder auf Artikel aufmerksam machen, muss das noch lange nicht bedeuten, dass es sich hierbei um Sonderangebote handelt oder die Waren preisgünstiger sind. Ganz im Gegenteil dienen grosse, bunte Hinweis- und Preisschilder oftmals dem besonderen Kaufanreiz für Artikel, die im Vergleich zu anderen sogar teurer sind.
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Februar 13th, 2010 am 20:08
Was auch noch ein Trick ist meiner Ansicht nach das bei Rewe z.B die Ja Produkte sehr günstig sind.
Wenn man aber etwas anderes haben will was nicht von ja dann zahlt man halt drauf…
Februar 13th, 2010 am 23:27
Da die meisten Billigprodukte von Namenhaften Firmen hergestellt werden, könnte man sich einfach schlau machen, was von welcher Firma stammt und dann eben auch diese kaufen, wenn man gewisse Marken bevorzugt. Und was auch hilft ist einach Prospekte zu schauen, da kann man auch sehr viele Schnäppchen machen. Man sollte aber auch Menge vergleichen, vieles klingt günstig und ist aber eher Teuer, weil man das Gewicht ncht vergleicht sondern nur das Produkt.
Februar 14th, 2010 am 09:53
Einkaufslisten kann man auch online erstellen.
Dazu haben wir gerade eine kleine Seite gestartet
http://www.obsono.de
1. Man gibt die Produkte ein, die man braucht,
2. kategorisiert und sortiert die Produkte nach ihrer Reihenfolge im Laden,
3a. lädt die Liste im Browser seines PDA oder Handy oder
3b. druckt die Liste einfach aus und kauft ein.
Man rennt nicht mehr wirr durch den Laden und stellt an der Kasse fest, das man noch was am Eingang des Ladens vergessen hat und man kauft weniger Zeug das man eigentlich gar nicht haben wollte.
Februar 15th, 2010 am 09:01
Einige dieser Tricks hab ich schon gekannt, weil ich dazu mal Reportagen im Fernsehen gesehen hab. Ein Großteil ist mir aber noch neu und da merkt man dann wie clever das Ganze eigentlich durchgeplant ist.
Aber ich denke, dass man schon einiges spart, wenn man diese Tipps befolgt und auch mal genauer hinsieht
Februar 15th, 2010 am 11:42
Das kenn ich leider nur zu gut. Allzu oft passiert nämlich genau das man geht einkaufen um 5 – 10 kleinigkeiten zu kaufen und schwupp ist der wagen voll. Auch das mit den kinderhänden kenn ich obwohl ich sagen muss wenn mein sohnemann unbedingt was haben will (solange es sich in gewissem Rahmen bewegt wie ein Ü-Ei oder sowas) ist mir das relativ egal. Ich bin der Meinung bei Kindern sollte man nicht geizen die sollen ihre Kindheit geniesen und das kriegen was sie wollen, wie gesagt solange ein gewisser Rahmen gewahrt bleibt. Das mit den Mogelpackungen und angeblichen SPARpacks ist echtn witz. Ich bin auch so einer der gerne mal die “grosse billige Packung” und die kleine vergleicht ob man mehr von hat oder eben wirklich geld sparen kann und muss auch sagen in 90% der Fälle ist das echt nicht der Fall. Auch die SONDERANGEBOTE varrieren sowas von extrem von Markt zu Markt. Ich bin da einer der eher nach den billigen Hausmarken der Supermärkte schaut die freilich meistens unten und nicht in augenhöhe stehen oder weit hinten im Laden versteckt sind. Getränke z.b. warum sollte ich Appolinaris kaufen für den 3fachen Preis wenn ich doch auch ne Flasche von z.b. K-Klassik von Kaufland hohlen kann wo sogar nochn halber Liter mehr drin ist.
Februar 15th, 2010 am 13:03
hallo
ich kenne auch schon die meisten Tricks
selber kaufe ich auch nur nach Einkaufszettel ein, aber dennoch schaue ich mir ab und zu die anderen Artikel auch an, weil ich ja sonst keine Neuerungen bemerke.
Im Moment stösst es mir sehr sauer auf, wenn ich die Grammzahl in den Verpackungen sehe, da wird gemogelt, dass sich die Balken biegen
gleich Verpackung, gleiche Größe, nur der Inhalt ist viel weniger geworden – z.B. bei einigen die Butter, vor Kurzem noch 250g, jetzt 200g und es fällt fast gar nicht auf *grrrrr
Ich achte immer auf den Grammpreis, der ja meistens am Regal steht und deshalb merke ich, ohne viel zu rechnen, ganz schnell, welche Verpackungsgröße die günstigere ist
Februar 20th, 2010 am 16:19
Eigentlich hat jede Supermarktkette ja eine eigene billig Marke. Wenn man in so einem supermarkt etwas von einer anderen Marke kauft zahlt man dafür so viel darauf das sie an diesem produkt ca. gleich viel verdienen wie an dem produkt ihrer eigenen Marke!
Meistens ist die Qualiät, von den ketten eigenen Marken nich erheblich schlechter als die produkte von anderen Marken!
vllt. habe ich das ja auch miss interpretiert wenn jemand mich berichtigen kann wäre ich ihm sehr dankbar.
Februar 22nd, 2010 am 14:57
Hi!
Deine Tips sind echt prima, aber einen habe ich auch noch. Schickt einfach die Männer mit der Liste los (hoffe, mit steinigt jetzt niemand, bin ja selbst ein Mann). Ich brauch für den Einkauf meistens nur ne viertel Stunde und im Korb findet sich dann auch nur das, was auf der Liste steht
Gibt dann zwar auch wieder ein Anpfiff, da ich ja auch mal selbst noch an grundsätzliche Sachen hätte denken können, aber ich bin auf jeden Fall schneller und günstiger unterwegs als meine Chefin
Gruss Tobinger
Februar 27th, 2010 am 11:34
@Paid4Blog Bei uns war es früher eher so, das mein Mann Sachen in den Einkaufskorb legte, die nicht auf meinem Einkaufszettel standen
kannst du also auch nicht verallgemeinern. Ich schreibe mir auch immer einen Einkaufzettel.Meistens gehe ich und mache Monatsanfang einen Großeinkauf, danach sieht mich kein Laden für die nächsten 14 Tage.Dadurch das ich die Möglichkeit habe, vieles einzufrieren fällt das auch nicht schwer.Zuvor bin ich 2-3 Mal in der Woche im Laden gewesen und aus dem paar Teilen, die man eigentlich kaufen wollte, ist sehr schnell mehr geworden.Es ist ja auch nicht mehr so das Frischeprodukte wie Milch nur einige Tage haltbar sind, sondern ja doch schon länger.Obst und Gemüse bauen wir selber an.Oft ist es in den Supermärkten auch so, dass sich die teureren Produkte auf Augenhöhe befinden und man sich nicht zu bücken braucht.Gerade wenns schnell gehen soll, greift man direkt ins Regal
Juli 13th, 2010 am 14:24
yo find ich auch is doch alles bloß ne Abzocke was die da mit uns Normalos machen … Oo
Januar 27th, 2011 am 17:04
Da haben die Supermärkte aber noch durchaus mehr im petto. Mein neuer Berufswunsch ist nach dem Artikel hier eindeutig der ” Air Designer “…
Hier selber lesen:
http://www.geldsparen.de/sparen/Einkaufen/supermarkt-so-meiden-sie-fallen.php